18.04.2017 Herren

Kreisligaherren verlieren 0:2 gegen Schwarzach


Torwart Michael Daffner war in seinem 100. Spiel einer der besten SVler

Am 21. Kreisliga-Spieltag gegen den SV Schwarzach konnte der SV Frauenbiburg im ersten Durchgang nicht an die Leistung vom 6:1-Sieg über Auerbach anknöpfen und verlor sang- und klanglos mit 0:2. Dabei wurde sogar ein Elfer zum 1:1-Ausgleich verschossen.

Eigentlich sah es aber vor dem Spiel gar nicht so schlecht aus für den SVF, denn immerhin rückten ein paar wieder-genesene Spieler in den Kader. SV-Coach Hans Bader konnte daher von der Fußballer-Weisheit „never change a winning team“ abweichen und kam in den ungewohnten Genuss die Startaufstellung im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen verändern zu können. So fand Frauenbiburg aber von Anfang nicht gut ins Spiel, passte hinten die Bälle viel zu oft nur hin und her und ein Spielfluss war nicht ersichtlich. Richtige Torraumszenen gab es auf beiden Seiten nicht. Schwarzach legte aber eine sehr beherzte Spielweise an den Tag, setzte im Mittelfeld aggressiv nach und zeigte deutlich, dass man im Abstiegskampf jeden Punkt behalten möchte. Die Führung der Gäste gelang dann nach einer tollen Vorlage von Spielführer Thomas Moser, der weit außen an der Seitenlinie den Ball behauptete und flach in den Strafraum schoss, wo sein Teamkollege Martin Six sehr schnell reagierte und aus Elf Metern zum 0:1 einschoss. Frauenbiburg hatte dann sogar die Chance auf das 1:1 als Simon Nowak – von Viktor Berg freigespielt – gefoult wurde und der SV einen Strafstoß zugesprochen bekam. Der Gefoulte trat selbst an und scheiterte an einer Parade von Gast-Keeper Stefan Rothmeier. Schwarzach versuchte sich danach noch zweimal mit harmloseren Distanzschüssen.

Im zweiten Durchgang zeigte Frauenbiburg mehr Willen und konnte einige Male nach vorne stoßen. Zwar wirkten die Frauenbiburger Aktionen überlegen, waren am Ende aber zu ungestüm und nur wenig zielgerichtet. Die größte Chance auf den Ausgleich war ein Freistoß von Hugo Pradela, den Rothmeier aber aus der Gefahrenzone faustete. Frauenbiburg war im zweiten Durchgang wesentlich präsenter und dem Ausgleich näher als Schwarzach dem zweiten Treffer. Die Dingolfinger Vorstädter ließen in ihren Aktionen aber den unbedingten Willen vermissen. Die Gäste dagegen betrieben einen hohen Aufwand und fighteten für die drei Punkte. Von dieser Warte aus hatte sich die Berger-/Meier-Elf auch den zweiten Treffer verdient, der kurz vor Schluss durch Stefan Meier gelang.

Die Frauenbiburger Elf konnte an diesem Tag nicht wirklich überzeugen und ging nach einem schwachen Spiel, das eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel war, verdient baden. Natürlich stellte der Coach die Elf um und experimentierte wohl schon für die nächste Spielzeit. Dennoch sollte der SVF nicht zu viel ausprobieren, denn immerhin geht es auch darum noch den einen oder anderen Rang nach vorne gut zu machen. Für andere Teams geht es zudem noch um jeden Punkt für Auf- oder Nicht-Abstieg und Frauenbiburg hat durchaus noch Möglichkeiten das Zünglein an der Waage zu sein.